Homöopathische Unterstützung bei Bewegungsstörungen

Bewegungsstörungen entstehen durch fehlerhafte Steuerungsprozesse im zentralen Nervensystem. Die Bewegungen werden nicht wie gewohnt ausgeführt, sondern sind fehlerhaft. Auch kommt es zum Auftreten von überschießenden Bewegungen und Extrabewegungen. Die Bewegungen können nicht mehr willentlich kontrolliert werden und führen zu einem hohen Leidensdruck. 

Bewegungsstörungen können nicht alleinig mit homöopathischen Mitteln behandelt werden. Begleitend zur Therapie durch den behandelnden Arzt, können homöopathische Mittel jedoch sehr gut angewendet werden.

Unterstützende homöopathische Mittel

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Bewegungsstörungen, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Bewegungen sind unsicher, übertrieben, unregelmäßig oder eckig. Patienten greifen zu weit oder daran vorbei, wenn sie einen Gegenstand in die Hand nehmen möchten. Dinge werden fallen gelassen. Taumeln im Stehen oder Probleme beim Treppensteigen, wenn Patienten zu hoch treten. Zittern und Zuckungen im Gesicht und in den Gliedern. Häufig diagonal auftretend. So sind etwa das rechte Bein und der linke Arm von den Bewegungsstörungen betroffen. Besserung der Zuckungen während des Schlafes. Schmerzhafte Tics und Zuckungen, bei denen die betroffenen Teile kalt und steif werden. Krampfhafte Zuckungen nach Ärger. Häufig bei Schulkindern, die ausgeschimpft werden. Krämpfe nach Geschlechtsverkehr, besonders bei jungen und nervösen Frauen. Vor dem Einsetzen der Krämpfe und Zuckungen müssen die Patienten herzhaft gähnen.
Die Patienten haben Schwierigkeiten beim Gehen. Der Rücken fühlt sich steif an, schmerzt und es besteht ein großes Schwächegefühl. Zittern der Hände beim Essen. Je höher die Hände gehoben werden, desto stärker das Zittern.
Beim Greifen nach einem Gegenstand treten Krämpfe in den Händen auf.
Starke Ruhelosigkeit der Beine. Wachstumsschmerzen in den Beinen bei großen und schlanken Kindern.
Während der Nacht sind die Beine sehr unruhig und müssen ständig bewegt werden (Restless legs).
Starke Unruhe in den Beinen und den Füßen (Restless legs). Begleitend treten ziehende Schmerzen auf.

Symptome bei Bewegungsstörungen

  • Zittern (Tremor)
  • Zuckungen
  • Tics
  • unruhige Beine (Restless legs) 

Ursachen

Die häufigsten Auslöser von Bewegungsstörungen sind Schädigungen des zentralen Nervensystems. Diese können auf Verschleiß, Erkrankungen und erbliche Veranlagung zurückgeführt werden.

Was sind Bewegungsstörungen?

Eine Bewegungsstörung an sich ist keine Erkrankung, sondern ein Symptom einer Erkrankung. Diese Krankheiten gehen zum Beispiel mit Bewegungsstörungen einher:

  • Restless legs
  • Tourette-Syndrom
  • ADHS
  • Parkinson
  • Chorea Huntington
  • Schlaganfall
  • Alkoholismus

In der Regel leiden die Betroffenen unter weiteren Symptomen der zugrundeliegenden Erkrankung.

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.

Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

Inhaltliche Betreuung durch Heilpraktikerin
Unsere Quellenangaben

Letzte Aktualisierung: 28.09.2018