Homöopathische Unterstützung bei

Venenschwäche

Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Inhaltliche Betreuung
Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Aktualisiert am: 07.08.2018



Bei der Venenschwäche, medizinisch auch chronisch-venöse Insuffizienz (CVI) genannt, staut sich das Blut in den Beinen. Meist sind es defekte Venenklappen, die den Rücktransport des Blutes zum Herzen verhindern. Dadurch erhöht sich der Druck in den Venen. Es kommt zu Flüssigkeitsansammlungen. Häufig sind die Beine von einer Venenschwäche betroffen. Sie sind dann häufig geschwollen und schmerzen.

Homöopathische Mittel werden zur Linderung der Beschwerden bei Venenschwäche eingesetzt.

Welche homöopathischen Mittel helfen?

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Venenschwäche, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Carduus marianus
Durch einen gestörten Pfortader-Kreislauf bedingte Krampfaderbildung, welche auf eine gestörte Leberfunktion zurückzuführen ist. Erhöhte Neigung zu schmerzhaft juckenden Hämorrhoiden.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Aesculus
Schwere, gestaute Beine, entzündliche Venen im Becken, in Armen und Beinen sowie verstärkte Krampfaderbildung.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Acidum hydrofluoricum
Venenstauung und Krampfadern in den Extremitäten, begleitet von juckender Haut.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Melilotus officinalis
Zur Behandlung von oberflächlich entzündeten Venen (Thrombophlebitis) und Krampfadern.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Flor de piedra
Krampfadern, durch venöse Stauungen bedingte Wassereinlagerungen und Juckreiz. Die Beine sind schwer, es kommt zum Symptom des "Ameisenlaufens" und/oder Taubheitsgefühl.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

 

Ursachen einer Venenschwäche

  • zunehmende Bindegewebsschwäche im Alter
  • hormonelle Faktoren
  • erbliche Veranlagung

Risikofaktoren, die eine Venenschwäche begünstigen

  • Übergewicht
  • Rauchen
  • Bewegungsmangel
  • langes Sitzen und Stehen
  • enge Kleidung

Symptome

Weitere Tipps und Hinweise zur Behandlung

Eine Venenschwäche sollte frühzeitig behandelt werden, denn fortgeschrittene Gefäßschädigungen können nicht rückgängig gemacht werden und Komplikationen wie Embolien, Venenentzündungen, Krampfadern oder Thrombosen können die Folge sein. Sind die Knöchel am Abend angeschwollen, sind die Beine schwer, kribbeln, jucken oder schmerzen, sind dies erste Warnzeichen einer Venenschwäche. Ein Spannungsgefühl in den Unterschenkeln sowie nächtliche Wadenkrämpfe sind weitere Symptome von schwachen Venen. Ist die Venenschwäche bereits ausgeprägt, kann es zu Verfärbungen an den Beinen, Krampfadern, Wassereinlagerungen oder Gewebeverhärtungen kommen.

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.

Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

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Unsere Quellenangaben

Letzte Aktualisierung: 07.08.2018