Homöopathische Unterstützung bei

Erfrierungen/Morbus Raynaud

Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Inhaltliche Betreuung
Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Aktualisiert am: 12.10.2018



Erfrierungen sind Gewebeschäden an Körperstellen, die extremer Kälter ausgesetzt waren. Die Symptome reichen von geschwollenen und schmerzhaften Bereichen bis hin zum Absterben von Gewebe. Besonders betroffen sind Finger, Zehen, Nase und Ohren.

Morbus Raynaud ist eine anfallsartig auftretende Durchblutungsstörung von Fingern und Zehen. Zunächst werden diese ganz weiß und blutleer. Sobald sich die Durchblutung wieder einstellt, werden die betroffenen Finger oder Zehen zuerst bläulich und schließlich rot. Besonders häufig sind Frauen von dieser schmerzhaften Erkrankung betroffen.

Die Homöopathie bietet eine sanfte und natürliche begleitende Behandlung zur Linderung der Beschwerden an. 

Welche homöopathischen Mittel helfen?

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Erfrierungen/Morbus Raynaud, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Agaricus muscarius
Einzelne Finger, Zehen, Nasen oder Ohren werden bei längerem Aufenthalt in großer Kälte weiß und gefühllos. Der betroffene Körperteil fühlt sich taub an. Berührungen werden an dieser Stell e nicht gespürt. Wird Wärme zugeführt, fängt die Haut an zu jucken.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Ursachen von Erfrierungen

  • anhaltende Einwirkung von Kälte 

Symptome von Erfrierungen

  • blasse, kalte und gefühllose Haut
  • Blasen
  • Abheilung unter Narbenbildung
  • Frostbrand (abgestorbene Hautbereiche)
  • Schmerzen bei Erwärmung

Weitere Tipps und Hinweise zur Behandlung von Erfrierungen

Erfrorene Körperstellen langsam durch die eigene Körperwärme oder Decken erwärmen, indem zum Beispiel die Hand unter die Jacke geschoben oder mit einem wärmenden Schal umwickelt wird. Keinesfalls sollte die betroffene Stelle warm gerubbelt oder massiert werden. Dies könnte zusätzliche Schäden an der Haut hervorrufen. 

Bei Erfrierungen sollte so schnell wie möglich ein Arzt aufgesucht werden!

Ursachen von Morbus Raynaud

  • Funktionsstörungen der Blutgefäße
  • Störungen der Nerventätigkeit
  • Hormonstörungen
  • Rauchen begünstigt das Auftreten
  • rheumatische Erkrankungen
  • Autoimmunerkrankungen
  • Medikamente
  • Drogen
  • Chemikalien
  • Arbeiten mit vibrierenden Maschinen (Presslufthammer, Motorsäge)

Symptome von Morbus Raynaud

  • Finger oder Zehen werden blass und anschließend blau
  • Kribbeln oder andere Mißempfindungen
  • Taubheitsgefühle
  • Schmerzen

In der Regel dauert ein Anfall maximal bis zu einer halben Stunde. Halten die Beschwerden länger an, kann es zu Komplikationen kommen:

  • Schädigung der Blutgefäße
  • Absterben von Gewebe (Nekrosen)

Weitere Tipps und Hinweise zur Behandlung von Morbus Raynaud

Bei den ersten Anzeichen einer Attacke wird das Waschen der Hände mit warmem Wasser empfohlen. Ferner soll es hilfreich sein, die Hände zu bewegen oder zu massieren. 

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.

Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

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Unsere Quellenangaben

Letzte Aktualisierung: 12.10.2018