Actaea spicata
in der Homöopathie

Inhaltliche Betreuung durch Heilpraktikerin | Unsere Quellenangaben | letzte Aktualisierung: 30.11.2018

Hauptanwendungsgebiete:
  • Rheuma
  • Gicht
  • Nervenschmerzen
  • Magenschmerzen
Anwendungsgebiete im Detail
Typische Potenzen:
Actaea spicata wird hauptsächlich in den Potenzen D6,D12 und C30 seltener in den Potenzen D4 oder C6 verordnet.
Deutsche Bezeichnung: Christophskraut
Stoffart: Pflanze

Was ist Actaea spicata?

Das Christophskraut gehört zu den Hahnenfußgewächsen. Die Pflanze ist giftig, jedoch nicht sehr stark. Vergiftungserscheinungen sind Übelkeit, Bauchkrämpfe, Erbrechen und Durchfall. In der Volksheilkunde wurde das Christophskraut zur Behandlung von Zahnschmerzen, Hautkrankheiten und Übelkeit.

Anwendung von Actaea spicata

Das homöopathische Mittel Actaea spicata wird vor allem bei Rheuma und Gicht angewendet. Es ist angezeigt bei geröteten und geschwollenen Gelenken mit reißenden und ziehenden Schmerzen. Besonders häufig sind die kleinen Gelenke der Hände oder der Füße betroffen. Die geringste Bewegung sowie Berührung verschlimmern die Schmerzen.

Erscheinungsbild von Actaea spicata 

Actaea spicata-Erwachsene sind eigensinnig und stur. Sie überschätzen sich selbst sehr häufig, sind egoistisch und sehr ichbezogen. Ihre Stimmungen sind sehr wechselhaft und reichen von Reizbarkeit und Traurigkeit bis hin zu großer Ungeduld und Unentschlossenheit. Die Patienten jammern häufig über Kleinigkeiten.

Actaea spicata-Kinder sind sehr schreckhaft. Besonders wenn sie alleine sind, fahren sie bei Geräuschen erschreckt zusammen. Daher sind sie auch lieber in Gesellschaft. Die Kinder sind launisch, stur und verfügen über ein gutes Selbstbewusstsein.

Darreichungsformen von Actaea spicata

Actaea spicata wird in Form von Globuli angewendet.

Anwendungsgebiete in der Übersicht

Magen-/ Darmbeschwerden
Krampfartige Schmerzen im oberen Bauchraum mit Erbrechen und Atemnot. Die Patienten haben das Gefühl zu ersticken. Nach dem Essen werden sie plötzlich sehr müde.
Nervenschmerzen
Schmerzen, die vom Oberkiefer ausgehen und dann durch die Zähne und über die Wangenknochen bis in die Schläfen ziehen. Gleichzeitig schwitzen die Patienten am Kopf und im Gesicht.
Rheuma
Schwellungen und Deformierungen an den kleinen Gelenken der Hände und der Füße. Besonders betroffen sind die Handgelenke. Reißende und kribbelnde Schmerzen. Die Schmerzen verschlimmern sich durch Berührung und die kleinste körperliche Anstrengung.

Dosierung, Wirkung und Zielgruppen

Anwendungsinformationen

Dosierung von Actaea spicata

Bei akuten Schmerzen kann Actaea spicata D6 zunächst in Abständen von zehn Minuten eingenommen werden, bis die Schmerzen geringer werden. Dann wird das Mittel seltener eingenommen. Insgesamt kann das Mittel in der Potenz D6 bis zu fünfmal täglich eingenommen werden. Die Potenz D12 von Actaea spicata wird in der Regel ein- oder zweimal täglich eingenommen. Actaea spicata C30 wird nur einmalig eingenommen. Bei Bedarf kann die Einnahme nach mehreren Wochen wiederholt werden.

Wirkung von Actaea spicata

Actaea spicata wirkt auf das zentrale Nervensystem und den Magen.

Actaea spicata in der Schwangerschaft

Das Mittel wird nicht bei typischen Schwangerschaftsbeschwerden verordnet, kann aber bei rheumatischen Schmerzen oder Gichtanfällen während der Schwangerschaft gegeben werden, wenn die Symptome passen.

Actaea spicata für das Baby

Bei Säuglingen und Kindern wird das homöopathische Mittel in der Regel nicht verordnet.

Actaea spicata für Hund, Pferd und Katze

Actaea spicata wird Tieren mit Rheuma gegeben. Besonders die kleinen Gelenke sind gerötet, geschwollen und äußerst schmerzhaft. Berührung wird gar nicht ertragen. Jede noch so kleine Bewegung verschlimmert die Schmerzen. Die Tiere reagieren besonders bei Temperaturveränderungen mit rheumatischen Schüben.

Nebenwirkungen von Actaea spicata

Es sind bislang keine Nebenwirkungen bei der Einnahme von Actaea spicata beobachtet worden. Lediglich zu Beginn der Behandlung mit Actaea spicata kann im Rahmen einer homöopathischen Erstreaktion zu einer Verschlimmerung der Beschwerden kommen, die in der Regel nicht lange anhält.

Ähnliche Mittel

Cimicifuga

Cimicifuga ist bei Rheuma dem Mittel Actaea spicata ähnlich. Bei Actaea spicata sind eher die kleinen Gelenke betroffen. Cimicifuga wird angewendet bei rheumatischen Schmerzen der großen Muskeln in Verbindung mit Zuckungen, Steifheit und Schweregefühl.

Caulophyllum

Actaea spicata und Caulophyllum werden bei rheumatischen Beschwerden der kleinen Gelenke der Hände und Füße eingesetzt. Typisch für Caulophyllum sind Schmerzen, die alle paar Minuten den Ort wechseln und von Gelenk zu Gelenk wandern.

Ledum

Ledum ist ebenso wie Actaea spicata ein Mittel, welches bei Gicht gegeben wird. Typisch für Ledum sind durch das betroffene Gelenk schießende Schmerzen. Besonders betroffen sind die kleinen Gelenke, welche blass und überwärmt sind. Ledum wird bei Gichtknoten und im akuten Gichtanfall gegeben, der meistens im Großzehengrundgelenk auftritt. Bewegung und Wärme verschlimmern die Schmerzen.

Verbesserung & Verschlechterung

Verschlechterung:
  • Berührung
  • Kleinste Anstrengung
  • Bewegung

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