Blutungsneigung

Inhaltliche Betreuung durch Heilpraktikerin | Unsere Quellenangaben | letzte Aktualisierung: 28.09.2018

Verstärkt oder verlängert sich eine Blutung nach einer Verletzung oder treten Spontanblutungen ohne äußere Ursache auf, spricht der Mediziner von einer erhöhten Blutungsneigung, die sogenannte hämorrhagische Diathese. Je nach Ursache und Schweregrad kann diese unterschiedlich ausgeprägt sein.

Homöopathische Mittel werden nur begleitend zur Behandlung der Grunderkrankung angewendet. 

Unterstützende homöopathische Mittel

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Blutungsneigung, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Acidum sulfuricum
Großflächige schwarz-blaue Hämatome nach Stößen und Quetschungen, kleine rote Einblutungen in die Haut (Petechien).
Erigeron canadensis
Die Patienten neigen zu Blutungen, bei denen reichlich hellrotes Blut fließt. Die Blutungen können von der Nasenschleimhaut, dem Zahnfleisch, der Blase, der Gebärmutter oder von Hämorrhoiden ausgehen. Auch bei starken Menstruationsblutunten oder Blutungen während der Schwangerschaft kann Erigeron canadensis angezeigt sein.
Vipera berus
Die Betroffenen neigen zur Blutung aus allen Körperöffnungen. Der Blutverlust schwächt und führt mitunter zur Ohnmacht.

Ursachen

Symptome

  • Nasenbluten
  • Zahnfleischbluten
  • ungewöhnlich lange Blutungen
  • blaue Flecken (Hämatome) schon bei leichtem Stoß
  • kleine flohstichartige, bräunlich aussehende Einblutungen an Armen und Beinen
  • lebensbedrohliche schwer stillbare Blutungen

Weitere Tipps und Hinweise zur Behandlung

Von einer alleinigen Behandlung mit homöopathischen Mitteln ist dringend abzuraten. Bei Blutungsneigung sollte immer ein Arzt aufgesucht werden. Eine Therapie ist abhängig von der Form, Ursache, Ausprägung und dem Schweregrad der Erkrankung. In den meisten Fällen ist eine erhöhte Blutungsneigung durch entsprechende Medikamente gut behandelbar. Homöopathische Mittel können begleitend angewendet werden. 

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.
Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

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Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

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