Natrium phosphoricum

in der Homöopathie

Hauptanwendungsgebiete:
  • Sodbrennen
Deutsche Bezeichnung:
Natriumphoshat

Was ist Natrium phosphoricum?

Natrium phosphoricum ist ein Natriumsalz der Phosphorsäure. Seine farblosen Kristalle entstehen, wenn Phosphorsäure mit Natronlauge neutralisiert wird. Die industrielle Verwendung beläuft sich auf den Zusatz zu Wasch- und Lebensmitteln oder den Einsatz als Kunstdünger. Um das homöopathische Einzelmittel zu gewinnen, wird Natriumphosphat in Wasser gelöst und solange stehen gelassen, bis sich Kristalle bilden. Diese werden anschließend mit Milchzucker verrieben.

Anwendung von Natrium phosphoricum

Natriumphosphat kommt zur Behandlung von Verdauungsstörungen mit Übersäuerung und sauren Sekreten zum Einsatz. Typische Symptome sind hierbei das Gefühl von Leere im Bauch- und Brustraum sowie Erbrechen und saures Aufstoßen. Die Betroffenen verspüren Verlangen nach stark gewürzten oder gesalzenen Speisen und Spiegeleiern. Aufgrund seiner Fähigkeit, Harnsäure in Harnstoff umzuwandeln, kann Natriumphosphat gegen Gicht oder die Bildung von Nieren- und Blasensteinen helfen. Sofern die Ursache für eine Neurodermitiserkrankung mit einem Übermaß an Harnsäure in Verbindung steht, kommt es auch hier zur Anwendung. Außerdem unterstützt die entgiftende Wirkung von Natriumphosphat das Abklingen von Hautproblemen wie Akne, Pickeln und Mitessern.

Alle genannten Beschwerden verstärken sich durch Unwetter bzw. nach der Aufnahme von Zucker, Milch und fetter oder bitterer Speisen; durch Kälte tritt Besserung ein.

Erscheinungsbild von Natrium phosphoricum

Natriumphosphat-Patienten sind verantwortungsbewusst, freundlich und mitfühlend; können Aufgaben aber nur schlecht delegieren und reagieren bei eigenen Problemen eher verschlossen. Dies führt dazu, dass sie sich auch von Menschen, die ihnen nahestehen, zurückziehen. Natrium phosphoricum hat Angst vor Dunkelheit, Unwetter und Insekten sowie vor Krankheit und Tod. Erschrickt schon bei kleinsten Geräuschen zusammen.

Seine äußerlichen Merkmale sind ein Doppelkinn, hängende Wangen, großporige Haut und ein stumpfer Fettglanz auf Nase oder Stirn. Die Zunge ist im hinteren Bereich gelblich belegt.

Darreichungsformen von Natrium phosphoricum

Natriumphosphat kommt als Schüssler-Salz Nr. 9 in der Potenz D6 zur Anwendung.

Anwendungsgebiete in der Übersicht

Magen-/ Darmbeschwerden

Sodbrennen durch erhöhte Säureproduktion im Magen, kann sich bis zum Übelkeit steigern. Häufig in Verbindung mit sauren Durchfällen. Fett, Butter, Milch, Süßigkeiten und kalte Getränke werden nicht vertragen und können die Beschwerden auslösen.

Magen-/ Darmbeschwerden im Detail

Anwendungsinformationen

Natrium phosphoricum in der Schwangerschaft

Zu den oft genannten Begleitsymptomen bei Schwangerschaften gehören Heißhunger und Sodbrennen bzw. saures Aufstoßen. Natrium phosphoricum wirkt hier ausgleichend auf den Organismus. Das Mittel hilft, den ungezügelten Appetit einzudämmen und reguliert den Überschuss an Magensäure. Natrium phosphoricum kann bei Bedarf in jedem Stadium der Schwangerschaft ohne Nebenwirkungen eingenommen werden.

Nebenwirkungen von Natrium phosphoricum

Das Mittel zeigt keine Neben- oder Wechselwirkungen. Bei einer Einnahme ohne Übereinstimmung mit dem Erscheinungsbild können die darin beschriebenen Symptome ausgelöst werden.

Natrium phosphoricum Dosierung

Natrium phosphoricum wird vorwiegend in Niedrigpotenz (D4 oder D6) dreimal täglich mit fünf Globuli oder einer Tablette gereicht, sofern die Beschwerden regelmäßig auftreten. Das Mittel sollte dazu ca. eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten eingenommen werden.

Das Mittel eignet sich sehr gut zur Akutbehandlung. Hier wird beim Auftreten der Symptomatik eine Gabe von fünf Globuli oder einer Tablette in der empfohlenen Potenz gereicht. Die Einnahme kann im Stundenrhythmus erfolgen, bis eine Linderung der Beschwerden spürbar ist. Bei nächtlichem Hungergefühl empfiehlt sich eine zusätzliche Gabe von fünf Globuli bzw. einer Tablette vor dem Schlafengehen.

Verbesserung:

  • Druck auf schmerzende Stellen
  • frische Luft
  • kaltes Wetter

Verschlechterung:

  • morgens
  • nachts
  • während und nach dem Essen
  • durch heißes Wasser
  • bei Gewitter

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Letzte Aktualisierung: 07.08.2018