Zwanghaftes Verhalten

Inhaltliche Betreuung durch Heilpraktikerin | Unsere Quellenangaben | letzte Aktualisierung: 29.09.2018

Zwangserkrankungen zählen zu den psychischen Störungen. Die Betroffenen müssen zwanghaft unterschiedliche Handlungen durchführen oder ihre Gedanken kreisen unaufhörlich um ein bestimmtes Thema. Menschen mit einer Zwangserkrankung können zum Beispiel die Wohnung nicht verlassen, ohne mehrfach kontrolliert zu haben, ob der Herd auch wirklich ausgeschaltet ist oder ob die Haustüre tatsächlich abgeschlossen ist. Solche Gedanken hat sicher jeder schon einmal gehabt, ohne dass es sich um ein zwanghaftes Verhalten handeln würde. Von einer Zwangserkrankung spricht man erst, wenn solche Gedanken oder Handlungen andauernd auftreten und den Betroffenen in der Bewältigung des Alltags stark einschränken.

Die Therapie zwanghaften Verhaltens ist langwierig und von vielen Aufs und Abs geprägt. In der Regel wird eine Zwangserkrankung mit Psychotherapie und mitunter auch mit der Gabe von bestimmten Antidepressiva behandelt. Der Erfolg der Behandlung ist abhängig vom Grad der Ausprägung und der Dauer der Erkrankung. Homöopathische Mittel können lediglich begleitend angewendet werden. 

Unterstützende homöopathische Mittel

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Zwanghaftes Verhalten, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Arsenicum album
Verlangen, seine Umgebung zu kontrollieren, welche dem Patienten Sicherheit und Schutz bietet. Für jede Aufgabe werden Listen erstellt, zwanghaftes Händewaschen oder rituelle Handlungsweisen. Erträgt es nicht, alleine zu sein. Besser in Gesellschaft.

Ursachen von Zwangserkrankungen

  • erbliche Veranlagung
  • psychische Faktoren

Symptome bei Zwangserkrankungen

  • Zwangshandlungen (mehrfaches Kontrollieren alltäglicher Handlungen)
  • Zwangsgedanken (ständiges Grübeln)
  • Zwangsimpulse (zwanghaftes Ausführenmüssen von Handlungen)

Weitere Tipps und Hinweise zur Behandlung

Bei Verdacht auf eine Zwangserkrankung sollte ein Arzt oder Psychologe aufgesucht werden.

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.
Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

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Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

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