Blutvergiftung

Bei einer Blutvergiftung (Sepsis) gelangen Krankheitserreger in den Blutkreislauf und breiten sich im ganzen Körper aus. Es handelt sich um einen lebensbedrohlichen Zustand, der sofort behandelt werden muss.

Hinweis: Beim geringsten Verdacht auf eine Blutvergiftung sofort den Arzt rufen!

 

Unterstützende homöopathische Mittel

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Blutvergiftung, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Die Patienten entwickeln eine Blutvergiftung nach häufigen und lang anhaltenden Fieberschüben, nach körperlicher Anstrengung und von Unterkühlung.
Die Patienten haben Fieber und Schüttelfrost, sind blass und bauen bedrohlich ab.

Wie entsteht eine Blutvergiftung?

Eine Blutvergiftung entwickelt sich aus einer lokalen Entzündungsreaktion im Körper. Die Sepsis kann zum Beispiel von einer entzündeten Wunde oder einer Entzündung an einem inneren Organ ausgehen. Wenn sich die Krankheitserreger schnell im ganzen Körper ausbreiten, kann es durch eine heftige Reaktion des Immunsystems zur Entwicklung einer Blutvergiftung kommen.

Neben Krebserkrankungen und Herz-Kreislauf-Krankheiten zählt die Blutvergiftung zu den häufigsten tödlich verlaufenden Erkrankungen. Eine rasche Therapie ist unbedingt notwendig. In vielen Fällen wird eine Blutvergiftung jedoch nicht rechtzeitig erkannt.

Symptome einer Blutvergiftung

Anfänglich sind die Symptome nicht sehr deutlich und können auch auf einen einfachen Infekt hinweisen.

  • Abgeschlagenheit
  • Fieber
  • schnellere, flache Atmung
  • beschleunigter Herzschlag
  • erniedrigter Blutdruck 
  • eingeschränkte Nierenfunktion

Dazu kommen die Symptome der ursächlichen Entzündung, also zum Beispiel Schmerzen beim Wasserlassen, Fieber und vermehrter Harndrang bei einer Blasenentzündung.

Weitere Tipps und Hinweise zur Behandlung

Der Zustand der Patienten kann sich innerhalb von Stunden dramatisch verschlechtern. Die Blutvergiftung wird immer stationär im Krankenhaus behandelt. Oft ist ein Aufenthalt auf der Intensivstation notwendig.

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.

Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

Inhaltliche Betreuung durch Heilpraktikerin
Unsere Quellenangaben

Letzte Aktualisierung: 29.09.2018