Fucus vesiculosus

in der Homöopathie

Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Inhaltliche Betreuung
Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

🖊 Aktualisiert am: 16.04.2020



Abbildung von Fucus vesiculosus

Was ist Fucus vesiculosus?

Aufgrund des hohen Jodgehaltes wirkt Fucus vesiculosus anregend auf die Schilddrüse. Das homöopathische Mittel steigert den Grundumsatz des Körpers und wird daher bei Übergewicht eingesetzt. Weiterhin findet es Anwendung bei Lymphknotenschwellungen, Arteriosklerose und Hauttuberkulose. Das Mittel sollte nicht eigenständig eingenommen werden. Es ist erforderlich, die Schilddrüsenwerte sowohl vor als auch während der Therapie mit Fucus vesiculosus regelmäßig zu kontrollieren.

Leitsymptome

  • Fettleibigkeit
  • Verstopfung
  • Schilddrüsenvergrößerung

Informationen zum Mittel

Woran erkennt man Patienten, die Fucus vesiculosus benötigen?

Das Arzneimittel- bzw. Erscheinungsbild von Fucus vesiculosus wurde bisher nicht beschrieben.

Modalitäten

Modalitäten im Begriffslexikon erklärt

Fucus vesiculosus ist bei allen typischen Symptomen angezeigt, die sich durch folgende Modalitäten verbessern oder verschlechtern:

Verbesserung:
  • nicht bekannt
Verschlechterung:
  • nicht bekannt

Was sind typische Anwendungsgebiete für Fucus vesiculosus?

  • Schilddrüsenerkrankungen und Übergewicht

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Anwendungsgebiete im Detail

Hauttuberkulose

Hauttuberkulose mit Flechten, Schuppen, Eiterungen.

Dosierung: 3 mal täglich 3 Globuli in der Potenz D6 (siehe Anwendungshinweise)

Hauttuberkulose im Detail
Schilddrüsenunterfunktion

Bei Schilddrüsenunterfunktion und Kropfbildung.

Dosierung: 3 mal täglich 3 Globuli in der Potenz D6 (siehe Anwendungshinweise)

Schilddrüsenunterfunktion im Detail
Übergewicht, krankhaftes (Adipositas)

Steigerung des Grundumsatzes und Abbau von Fettdepots. Dämmt den Appetit und das Verlangen nach Süßigkeiten.

Dosierung: 3 mal täglich 3 Globuli in der Potenz D6 (siehe Anwendungshinweise)

Übergewicht, krankhaftes (Adipositas) im Detail

Anwendungsinformationen

Darreichungsformen von Fucus vesiculosus

Fucus vesiculosus wird in der Urtinktur oder in Niedrigpotenzen bis D6, üblicherweise als Tropfen, verordnet.

Fucus vesiculosus Dosierung

Einnahme und Dosierung

Bei Adipositas reicht man Fucus vesiculosus D1 dreimal täglich mit 10 bis 20 Tropfen. Arteriosklerose und Jodmangelerscheinungen, insbesondere Kropfbildung, behandelt man über einen längeren Zeitraum mit drei täglichen Gaben von fünf bis 10 Tropfen in der Potenz D1. Sofern eine leichte Schilddrüsenüberfunktion vorliegt, kann unter fachkundiger Begleitung die Potenz D6 mit dreimal täglich fünf Tropfen gegeben werden.

Fucus vesiculosus Wirkung

Fucus vesiculosus wirkt auf die Schilddrüse.

Fucus vesiculosus in der Schwangerschaft

Homöopathie während der Schwangerschaft

Der Blasentang sollte in der Schwangerschaft nicht ohne ärztliche oder homöopathische Begleitung verabreicht werden. Das Mittel kann eingesetzt werden, wenn durch eine Schilddrüsenunterfunktion die Schwangerschaft gefährdet ist oder der Kinderwunsch aufgrund dessen nicht erfüllt wird.

Fucus vesiculosus für das Baby

Fucus vesiculosus wird nicht zur Behandlung von typischen Säuglingsbeschwerden eingesetzt.

Fucus vesiculosus für Hund, Pferd und Katze

Homöopathie für Tiere

Fucus vesiculosus wird bei Tieren zur Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen und Übergewicht eingesetzt. Die Einnahme sollte zur Vermeidung von Komplikationen unter der Aufsicht des Tierarztes erfolgen und vorab mit diesem besprochen werden.

Nebenwirkungen von Fucus vesiculosus

Unter der Gabe von D1-Potenzen wurden Verdauungs- und Kreislaufbeschwerden sowie Schwankungen des Blutzuckerspiegels beobachtet. Das Mittel darf sowohl bei einer Jod-Überempfindlichkeit als auch bei einer Schilddrüsenüberfunktion und anderen Erkrankungen der Schilddrüse nicht eingenommen werden.

Typische Potenzen:
Fucus vesiculosus wird meist in der Urtinktur verwendet.
Deutsche Bezeichnung:
Blasentang
Stoffart:
(Wasser-)Pflanze

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Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

Inhaltliche Betreuung durch Heilpraktikerin

Unsere Quellenangaben

  • Handbuch der homöopathischen Arzneimittellehre, William Boericke, Narayana Verlag, Kandern, 3. Ausgabe, 2010

Letzte Aktualisierung: 16.04.2020