Entzündungen von Hoden und Nebenhoden

Die Hodenentzündung (Orchitis) und die Nebenhodenentzündung (Epididymitis) treten häufig gemeinsam auf. Auslöser sind meist bakterielle oder virale Infekte. Beide Erkrankungen haben ähnliche Beschwerden und werden gleichbehandelt. Die Behandlung sollte in jedem Fall durch einen Arzt erfolgen. 

Begleitend können homöopathische Mittel zur Linderung des Fiebers oder der Schmerzen verordnet werden. 

Unterstützende homöopathische Mittel

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Entzündungen von Hoden und Nebenhoden, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Die linke Seite ist stärker betroffen. Schlimmer durch unterdrückte Geschlechtskrankheiten und durch Mumps. Der Urin geht nur tröpfchenweise ab oder als unterbrochener Strahl.

Ursachen von Entzündungen an Hoden oder Nebenhoden

Eine Hodenentzündung entsteht, wenn Krankheitserreger – meist handelt es sich um Viren – in die Hoden gelangen. Typische Auslöser sind Mumps, Windpocken oder Salmonellen (Bakterien). Besonders gefürchtet ist die Hodenentzündung, die sich durch eine Mumps-Infektion entwickelt. Die betroffenen Jungen oder Männer können durch die Hodenentzündung unfruchtbar werden.

Eine Nebenhodenentzündung entwickelt sich meist, wenn Bakterien aus dem Urogenitaltrakt auf die Nebenhoden übergreifen. Eine Prostatavergrößerung kann die Entwicklung einer Nebenhodenentzündung begünstigen.

Symptome von Entzündungen an Hoden oder Nebenhoden

  • Schwellungen von Hoden und/oder Nebenhoden
  • Starke Schmerzen
  • Fieber

Hinzu kommen die Symptome der zugrundeliegenden Erkrankungen. Bei einer Blasenentzündung haben die Patienten zum Beispiel zusätzlich Schmerzen beim Wasserlassen und häufigen Harndrang. Schwellung der Ohrspeicheldrüse tritt zum Beispiel auf, wenn die Hodenentzündung durch die Virusinfektion Mumps hervorgerufen wurde.

Weitere Tipps und Hinweise zur Behandlung

Bei Verdacht auf eine Entzündung der Hoden und/oder Nebenhoden sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden. Eine begleitende Behandlung mit homöopathischen Mitteln ist möglich. 

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.

Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

Inhaltliche Betreuung durch Heilpraktikerin
Unsere Quellenangaben

Letzte Aktualisierung: 27.09.2018