Tarantula cubensis

in der Homöopathie

Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Inhaltliche Betreuung
Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

🖊 Aktualisiert am: 12.01.2022



Was ist Tarantula cubensis?

Tarantula cubensis ist ein homöopathisches Mittel aus dem Gift von Citharacanthus spinicrus, der Kubanischen Tarantel. Es kommt bei schmerzhaften Entzündungen, brennenden Schmerzen, starker Entkräftung und Schwäche zum Einsatz.

Beispiele hierfür sind Karbunkel, Abszesse, Geschwüre, Blutvergiftungen und lokale Nagelbettentzündungen.

Leitsymptome

  • Schwarzblaue Furunkel, Karbunkel
  • Brennende Geschwüre im Mund
  • Septische Krankheitsgeschehen, Blutvergiftung
  • Juckreiz an den Genitalien

Informationen zum Mittel

Erscheinungsbild von Tarantula cubensis

Tarantula cubensis passt zu Menschen mit Bewusstseinstrübung und motorischer Unruhe. Sie sind fast ausnahmslos müde; haben aber einen unruhigen Schlaf und fühlen sich ständig gehetzt.

Modalitäten

Modalitäten im Begriffslexikon erklärt

Tarantula cubensis ist bei allen typischen Symptomen angezeigt, die sich durch folgende Modalitäten verbessern oder verschlechtern:

Verbesserung:
  • Musik
  • schnelle Bewegung
  • Rauchen
Verschlechterung:
  • nachts
  • bei Anstrengung
  • kalte Getränke
  • Berührung

Was sind typische Anwendungsgebiete für Tarantula cubensis?

  • Geschwüren
  • Abszesse
  • Nagelbettentzündungen

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Darreichungsformen von Tarantula cubensis

Tarantula cubensis wird in Potenzen zwischen D6 und D12 verabreicht. Achtung: Beim selbständigen Kauf besteht Verwechslungsgefahr mit Tarantula hispanica!

Wirkung von Tarantula cubensis

Das homöopathische Mittel Tarantula cubensis wirkt hauptsächlich auf das Herz-Kreislauf-System und das zentrale Nervensystem.

Tarantula cubensis Dosierung

Tarantula cubensis wird in den Potenzen D6, D12, C30 und C200 angewendet. Das homöopathische Mittel kann in der Potenz D6 bis zu fünfmal täglich eingenommen werden. Eine Gabe beträgt drei Globuli. Bei akuten Beschwerden kann die Einnahme alle halbe Stunde erfolgen. Sobald die Besserung eintritt, werden die Einnahmeabstände vergrößert und das Mittel jeweils dann eingenommen, wenn die Besserung wieder nachlässt. Tarantula cubensis D12 kann bis zu zweimal täglich eingenommen werden. Die Potenzen C30 und C200 werden jeweils nur einmalig eingenommen. Anschließend wird abgewartet, solange die Besserung anhält. Das kann Tage bis Wochen andauern. Erst bei einer erneuten Verschlechterung wird die Einnahme von Tarantula cubensis C30 oder C200 einmalig wiederholt.

Tarantula cubensis für Hund, Pferd und Katze

Tarantula cubensis kommt bei Tieren hauptsächlich in der Potenz D6 zum Einsatz. Anwendungsgebiete bei Tieren sind Tumore, Abszesse, Juckreiz und nässende Hautausschläge sowie Wunden, die schlecht abheilen. Bei der Behandlung von Brustdrüsentumoren und Hauttumoren von Hunden hat sich das homöopathische Mittel Tarantula cubensis bewährt. Die Anwendung sollte allerdings von homöopathisch erfahrenen Tierärzten oder Tierheilpraktikern begleitend zur medizinischen Behandlung durchgeführt werden. Eine einmalige Behandlung bei einem Tumor reicht in der Regel nicht aus. Die Einnahme sollte über einen längeren Zeitraum weitergeführt werden. Wann eine erneute Gabe angezeigt ist, erkennt der Therapeut an Veränderungen im Befinden des Hundes. Ziel der homöopathischen Begleitbehandlung mit Tarantula cubensis in der Veterinärmedizin ist die Beeinflussung des Tumorwachstums. Nicht bei jedem Tumor ist Tarantula cubensis angezeigt, sondern das homöopathische Mittel wird entsprechend der homöopathischen Lehre individuell anhand der Symptome und der Modalitäten ausgewählt. Nebenwirkungen bei der Behandlung von Tieren wurden bislang nicht beobachtet.

Nebenwirkungen von Tarantula cubensis

Bei der Einnahme des homöopathischen Mittels Tarantula cubensis wurden bislang keine Nebenwirkungen beobachtet. Sollte es zu Beginn der Einnahme zu einer Erstreaktion kommen, dann sollte eine Pause eingelegt und das Mittel nicht weiter eingenommen werden. Die Symptome der Erstreaktion klingen in der Regel innerhalb kurzer Zeit ab und das homöopathische Mittel Tarantula cubensis kann dann weiter eingenommen werden. Wird das Mittel überdosiert, das heißt, zu lange oder zu oft eingenommen, kann es zu einer Arzneimittelprüfung kommen, bei der die Symptome bestehen bleiben oder sich sogar verschlimmern. In diesem Fall ist die Einnahme des homöopathischen Mittels sofort zu pausieren und ein homöopathischer Arzt oder Heilpraktiker aufgesucht werden.

Deutsche Bezeichnung:
kubanische Vogelspinne
Stoffart:
Gift der Vogelspinne

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Redaktionelle Leitung und Qualitätssicherung: Heilpraktikerin

Unsere Quellenangaben

  • Handbuch der homöopathischen Leitsymptome und Bestätigungssymptome, Roger Morrison, Kai Kröger Verlag für homöopathische Literatur, Groß Wittensee, 1. Auflage, 1995
  • Handbuch der homöopathischen Arzneimittellehre, William Boericke, Narayana Verlag, Kandern, 3. Ausgabe, 2010
  • Leit- und wahlanzeigende Symptome der Homöopathie, Adolf Voegeli, Haug Verlag, Stuttgart, 5. Auflage, 2002

Letzte Aktualisierung: 12.01.2022

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!