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Raucherentwöhnung soll Kassenleistung werden

17.06.2019

Raucherentwöhnung soll Kassenleistung werden

Aktueller Vorstoß der Grünen zum Thema Raucherentwöhnung: Die Tabakentwöhnung soll Bestandteil des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenversicherung werden. Dabei beziehen sich die Grünen auf ein aktuelles Urteil des Bundessozialgerichts, nach welchem Raucher auch in Zukunft die erleichternden Medikamente zur Nikotinentwöhnung nicht von ihren Krankenkassen erstattet bekommen. In der Begründung heißt es, dass die Nikotinersatzarzneimittel zu der Gruppe der Medikamente zählen, die die Lebensqualität steigern. Zudem wurde der Zusatznutzen der Medikamente zur Raucherentwöhnung angezweifelt.

Zahlen und Fakten

Etwa 30% der Bevölkerung in Deutschland rauchen regelmäßig Zigaretten. Männer greifen häufiger zum Tabak als Frauen, wobei Frauen in den vergangenen Jahren aufgeholt haben. Etwa 20% der Frauen rauchen während der Schwangerschaft und gefährden damit das Ungeborene.

Pro Jahr sterben in Deutschland mehr als 100.000 Menschen an den Folgen des Nikotinkonsums.

Nur 30% der Raucher schaffen es pro Jahr, langfristig erfolgreich eine Raucherentwöhnung durchzuhalten. Die Kostenübernahme der Nikotinersatzmittel könnte dazu beitragen, dass mehr Menschen es schaffen, dauerhaft auf Zigaretten zu verzichten.

Folgen des Rauchens

Regelmäßiger Tabakgenuss kann zu Abhängigkeit und körperlichen Erkrankungen führen: Lungenkrankheiten, Durchblutungsstörungen, Vitamin-Mangel, Infektanfälligkeit und Krebserkrankungen. Raucht eine Frau während der Schwangerschaft, besteht eine Gefahr für das Baby in Form von Mangelernährung oder einer Frühgeburt. Nicht nur aktives Rauchen, sondern auch das passive Inhalieren von Zigarettenrauch ist schädlich – besonders für Kinder. Nikotinersatz-Arzneimittel könnten viele Menschen bei der Raucherentwöhnung unterstützen.

Bereits zwei Jahre nach einem kompletten Rauchstopp sinkt das Risiko eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls um die Hälfte. Wer es schafft, 15 Jahre lang nicht zu rauchen, ist Nichtrauchern bezüglich des Risikos für Herzinfarkt bzw. Schlaganfall gleichgestellt und hat zudem ein 50% geringeres Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken.

Was kann Homöopathie zur Unterstützung bei der Raucherentwöhnung beitragen?

Homöopathische Mittel können hilfreich sein, um überhaupt die Motivation aufzubringen, mit dem Rauchen aufzuhören. Sie können die Raucherentwöhnung unterstützen und Entzugssymptome lindern. Diese Mittel können bei der Tabakentwöhnung angewendet werden.

Aktuelles aus der Homöopathie

19.09.2019

Eine Einschätzung zum Status Quo der Homöopathie-Debatte. Wird die Homöopathie in Deutschland als Kassenleistung - wie in Frankreich - gestrichen?

19.09.2019

Homöopathie-Zertifikate sichern und fördern den Qualitätsstandard in der klassischen Homöopathie. Therapeuten stellen sich in einer Prüfung den strengen Qualitätskriterien und weisen fortlaufende Supervision und Fortbildung nach. Patienten finden in den Therapeutenlisten der Zertifizierungsstellen qualifizierte homöopathische Behandler in ihrer Nähe.

 

12.09.2019

Die Misteltherapie hat sich seit Langem in der Behandlung von Krebserkrankungen bewährt. Mistelpräparate lindern die Nebenwirkungen von aggressiven, medizinischen Behandlungen und verhelfen den Erkrankten zu mehr Lebensqualität.

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

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