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Belegte Wirksamkeit von homöopathischen Mitteln bei Schlafstörungen

03.12.2019

Schlafstörungen homöopathisch behandeln

Schlafstörungen sind weit verbreitet. In Deutschland leiden 15 – 30 % der Bevölkerung unter leichten Schlafstörungen und 4 % sogar unter schweren Störungen des Schlafes. Es gibt verschiedene Arten von Schlafstörungen. Am häufigsten sind Einschlaf- und Durchschlafprobleme. Die Ursachen sind oft nicht leicht zu finden und die Behandlung schwierig.

Homöopathische Behandlungsstrategien bei Schlafstörungen

Bei einer homöopathischen Behandlung wird in der Regel nicht standardmäßig ein bestimmtes Arzneimittel verordnet, sondern es wird jeweils individuell ausgewählt. Zur Behandlung von Schlafstörungen kommen verschiedene homöopathische Mittel in Betracht. Diese werden je nach Art der Schlafstörungen und den Modalitäten (Umstände der Verbesserung und Verschlechterung) ausgewählt.

Studie zur Untersuchung einer homöopathischen Behandlung bei Schlafstörungen

Eine wissenschaftliche Studie aus Indien, belegt die Wirksamkeit einer individualisierten homöopathischen Therapie. Die Untersuchung wurde an 60 Probanden weiblichen und männlichen Geschlechts durchgeführt. Die Probanden im Alter zwischen 18 und 65 Jahren wurden zufällig in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe wurde homöopathisch behandelt. Die andere Gruppe erhielt ein Placebo.

Während des Untersuchungszeitraums führten die Probanden ein Schlaftagebuch. In diesem notierten sie Angaben zu Schlafdauer, Qualität des Schlafs, Einschlaf- und Aufwachzeit, Wachliegen, zu frühes Erwachen, im Bett verbrachte Zeit und die Schlafeffizienz.

Außerdem füllten die Probanden einen Fragebogen aus: den sogenannten „Insomnia Severity Index“ (ISI). Dieser umfasst 7 Fragen und erlaubt eine Einteilung in leichte, mittelschwere und schwere Schlafstörungen.

Für jeden Probanden aus der Homöopathie-Gruppe wurde individuell ein homöopathisches Arzneimittel ausgewählt und in Hochpotenzen verabreicht. Die Behandlung erfolgte unter anderem mit Calcium carbonicum, Lycopodium, Mercurius solubilis, Natrium chloratum, Nux vomica, Phosphorus, Pulsatilla, Sepia, Sulphur und Thuja. Die Probanden der Placebogruppe erhielten lediglich ein gleich aussehendes Präparat, jedoch ohne homöopathisch Substanz.

Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel.

Die Untersuchung fand in einem Zeitraum von drei Monaten statt. Danach erfolgte die Auswertung anhand des ISI. Bei beiden Gruppen zeigten sich signifikante Verbesserungen in Form von einer höheren Punktzahl. Ihre Schlafstörungen hatten sich also verbessert. In der Homöopathie-Gruppe hatten sich zudem auch die im Schlaftagebuch notierten Aspekte wie die Erholsamkeit und die Dauer des Schlafs deutlich verbessert, während sich in der Placebo-Gruppe nur die Schlafeffizienz verbessert hatte.

HIER gibt es weitere Infos zur homöopathischen Behandlung von Schlafstörungen.

 

Autorin: Ulrike Schlüter

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