Deutsche wünschen sich die Kostenübernahme für Behandlungen der integrativen Medizin

03.07.2019

Deutsche wünschen Homöopathie nach Schweizer Vorbild

 

Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) greift aus aktuellem Anlass die Ergebnisse einer FORSA-Umfrage auf: Demnach würden es 79 % der Deutschen begrüßen, wenn das Schweizer Modell der integrativen Medizin auch in Deutschland umgesetzt werden würde. 10 % der Befragten lehnten dies ab.

Entwicklungen in der Schweiz

In der Schweiz wurden im Jahr 2017 die Homöopathie und weitere naturheilkundliche Behandlungsmethoden für die Erstattung als Kassenleistung der Schweizer Grundversicherung zugelassen. Die Schweizer Grundversicherung ist die für alle Einwohner verpflichtende Krankengrundversicherung. Damit sind homöopathische und andere Behandlungen aus der Naturheilkunde für alle Schweizer zugänglich.

Umfrage in Deutschland

Die Ergebnisse der FORSA-Umfrage aus dem Jahr 2006 unterstreichen den Wunsch der Deutschen nach einem ähnlichen Modell der integrativen Medizin, bei dem in der ärztlichen Praxis neben medizinischen auch naturheilkundliche und homöopathische Behandlungsmethoden angewendet und erstattet werden.

Eine große Zustimmung erhielt die FORSA-Frage, wie wichtig es den Patienten ist, dass sowohl Forschungsergebnisse, wie auch praktische Erfahrungen der Ärzte und Wünsche der Patienten bei der medizinischen Bewertung berücksichtigt werden.

Fazit des DZVhÄ

In Deutschland ist eine Diskussion zwischen Politik, Ärzten und Wissenschaft zur integrativen Medizin dringend nötig. Nur eine Medizin, die auch Homöopathie und Naturheilkunde mit einbezieht, hat eine Zukunft in Hinblick auf die aktuellen Herausforderungen im Gesundheitswesen. Problematisch sind immer mehr zunehmende Antibiotikaresistenzen, mangelnde Zeit der Ärzte für die einzelne Behandlung, Polymedikation, steigende Kosten im Gesundheitswesen und die zunehmende Zahl chronisch Erkrankter. Die Homöopathie kann dazu beitragen, die Situation von Patienten und Ärzten in ihren Praxen zu verbessern.

Hier geht’s zur Pressemitteilung des DZVhÄ

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Inhaltliche Betreuung: Ulrike Schlüter


Bitte beachten Sie:

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